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Exkursion Sachsen „Bioenergie für Landwirtschaft” 4-5.06.2012- Sachsen Das Projekt: „Niederschlesisch-Sächsische Akademie für Landwirtschaft und Umweltschutz“

 

Exkursion Sachsen „Bioenergie für Landwirtschaft”
4-5.06.2012- Sachsen
Das Projekt: „Niederschlesisch-Sächsische Akademie für Landwirtschaft und Umweltschutz“

Der Projektpartner des Niederschlesischen Zentrums für die Landwirtschaftsberatung in Breslau – EkoConnect aus Dresden, hat zwischen dem 4. und 5. Juni 2012 eine Exkursion durch Sachsen unter dem Titel „Bioenergie für Landwirtschaft“ veranstaltet. Während der Exkursion wurden Beispiele von innovativen Lösungen im Bereich der Bioenergie in der Landwirtschaft präsentiert, die die Ausgaben für Energie der Landwirten in Polen und Sachsen erfolgreich begrenzen lassen. Bioenergie als eine erneuerbare Energiequelle ist sehr umwelt- und klimafreundlich und stellt dabei einen relevanten Aspekt der Arbeit von Gemeinden, Energieimporteuren und Politikern dar. Während der Exkursion hatten die Teilnehmer eine Möglichkeit, moderne Technologien und Methoden, die in der Bioenergie verwendet werden, auf praktische Art und Weise kennenzulernen. Der erste Tag wurde den Fragen des Biogases und der fotovoltaischen Systemen gewidmet, was mit dem Besuch im Öko-Hof Wobst in Mittelherwigstdorf verbunden war, wo die Teilnehmer vom Dr. Manfred Wobst empfangen wurden. Anschließend hat sich die Gruppe ins Biogaswerk in Radibor begeben, wo man den technologischen Lösungen des dortigen Wärmeversorgungnetzes näher kam, als auch sich einen Vortrag von Herrn Reik Becker, dem Experten auf dem Gebiet Bioenergie in LfULG in Dresden, angehört hat.
Der zweite Tag wurde Holzbearbeitung und Verwendung des Holzes als Biomasse in Heizkraftwerken gewidmet, wofür die energie-ökologische Modellstadt Ostritz-Marienthal ein Beispiel sein kann. Sehr interessant gestaltet sich in Sachsen die Zusammenarbeit der Wald- und Landwirtschaft in dem Gebiet der Kahlschlag- und Wurzelnutzung für die Zwecke verschiedener Sortimenten des Brennholzes, wofür die Firma Bioenergie Ostsachsen GmbH in Berthelsdorf ein Beispiel sein kann. Sehr gefragt unter den polnischen Landwirten war auch der Besuch in der Gemeinschaft Hohendubraun, wo sich auf dem Gelände von 6 ha ein System von Baumanpflanzungen befindet, die für energetische Bedürfnisse der Gemeinde genutzt werden.
Exkursionsteilnehmer waren Landwirten, Landwirtschaftsberater, Vertreter von den mit der Landwirtschaft verbundenen Institutionen aus beiden Seiten der deutsch-polnischen Grenze (aus Niederschlesien nahmen 19 Personen teil).
Der Besuch gab eine Möglichkeit, das Wissen in dem Gebiet Bioenergie in der Landwirtschaft und deren Bedeutung für den Umweltschutz zu vertiefen, als auch Kontakte mit den interessierten Einheiten aufzunehmen, wessen Ergebnis Plänen der Modernisierung des Wärmeversorgungnetzes in polnischen Bauernhöfen sind.
Das war die dritte Exkursion, die im Rahmen des Projektes „Niederschlesisch-Sächsische Akademie für Landwirtschaft und Umweltschutz“ geplant und aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung im Rahmen des Operationellen Programms der Grenzüberschreitenden Zusammenarbeit Sachsen-Polen 2007-2013 mitfinanziert wurde.

Barbara Borysewicz

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Zmodyfikowano: 04.07.2013